Blog: Zwischenruf Pfarrer Bernd Weidner

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Wenn Christen nach dem richtigen Weg suchen, ist Gottes Wort und das Zeugnis der Heiligen Schrift maßgeblich für ihr Denken und Handeln. Schauen wir also in die Bibel als die Urkunde unseres Glaubens. Da lesWeidner2_Asylen wir: „Der Fremde, der sich bei euch aufhält, soll euch wie ein Einheimischer gelten und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid selbst Fremde in Ägypten gewesen. Ich bin der Herr, euer Gott.“ (Lev 19,34) Dieses Gebot „Fremde zu lieben“ steigert sich bei Jesus bis zum Gebot der Feindesliebe und macht deutlich, dass wir jedem Menschen mit Liebe und Achtung begegnen sollen. Fremde zu beherbergen gehört darüber hinaus zu den sieben leiblichen Werken der Barmherzigkeit, die zu leben wir im Jahr der Barmherzigkeit besonders eindringlich aufgerufen werden. Von daher meine ich, für Christen ist es nicht die Frage, „ob“ wir Flüchtlingen helfen, sondern „wie“ wir ihnen helfen. Da braucht es kreative, barmherzige und liebevolle Wege. Und da sind besonders Christen gefragt.